Heute ist was los!

Es ist Samstag Montag Abend und keine Ahnung, was man heute machen soll? Da ist Abhilfe mit Abwechslung gefragt!

Los geht es um 18 Uhr im Fischerdorf Elmenhorst mit der „Maiparty“, dem Namen nach ein ordentlich ländliches Besäufnis zu Roland Kaiser mit anschließender Dorfklopperei. Konnte man sich von dort absetzen, empfiehlt sich gleich im Anschluss der Kurhauspark in Warnemünde, der zum „Tanz in den Mai“ einlädt. Hinterher geht es dann flugs in die „Sackgasse 25“, wo man zu allerlei Biermusik den „Tanz in den Mai“ feiern kann. Hat man auch davon die Nase voll, empfehle ich den Speicher im Stadthafen, wo es heute heißt: „Tanz in den Mai“. Was tut man dann, wenn einem langsam das Geld ausgeht? Richtig! Man fährt ins Meli, denn dort sind die Getränke billig und auch da lautet das Motto des Abends „Tanz in den Mai“. Der Tanz ist aber längst noch nicht zu Ende! Hat man das Glück, mit dem Auto unterwegs zu sein, sollte man den noch nicht verzweifelten Fahrer anweisen, zum Ostsee-Brauhaus zu fahren, wo es heiß her geht, zum „Tanz in den Mai“. Später dann sollte man noch im MAU-Club vorbeischauen, denn auch dort bewegt man sich zu Musik von „Onetwo“ zum „Tanz in den Mai“. Und Überraschung! In folgenden Läden Rostocks wird heute ebenfalls der gute Ruf der schönen Maienzeit breitgetreten: Schallmauer, Heaven Club, Maxim’s LT-Club, Club Liberty, Trafo, To-Club, Kissnight und Hotel Neptun.

Und was sagt uns das? An einem Tag, der an kollektiver Kreativität der Rostocker Partyveranstalter nichts weiter hervorbringt als alles, was irgendwie mit „Musik spielen“ zu tun hat „Tanz in den Mai“ zu nennen, bleibt man lieber aus Trotz zu Hause und geht früh schlafen, denn die Enttäuschung, dass es dieses Jahr keinen „Tanz in den Mai“ im Stadthafen gibt, sitzt auch bei mir noch sehr tief.

Freuen wir uns doch stattdessen wieder auf die nächste „Oranje Welle“, wenn Saturn und die OZ wieder zur unübersehbaren „Ü-30-Party“ am 19.Mai in die Stadthalle laden.

(Der Original-Beitrag ist hier zu lesen)